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Hat die Textilindustrie in Deutschland eine Zukunft?

Textilien sind äußerst vielfältig. Sie stecken in nahezu jedem Produkt; keine Industrie kommt ohne Textilien aus. Als sogenannte Technische Textilien erfüllen sie vielfältige Funktionen. Mit ihnen lassen sich Wärmeströme, Geräuschpegel, Lichtintensitäten und viele andere Variablen regeln. Beispielsweise lassen sie sich als flexible und temperaturresistente Träger für Schaltkreise verwenden, sie fügen Baustoffen wie Beton neue Eigenschaften hinzu, sind Funktions-, Träger- oder Bezugsmaterial in der Medizin und übernehmen zunehmend intelligente Funktionen in Haus und Heim. Diese Vielfältigkeit fußt auf einer hohen Innovationsintensität – eine Eigenschaft, für die deutsche Textilunternehmen auch im internationalen Vergleich stehen. Dabei ist die vornehmlich in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ansässige ostdeutsche Textilindustrie durch hohe Spezialisierung und einen großen Anteil von Klein- und Kleinstunternehmen geprägt.

Vor diesem Hintergrund zielte das zum 01.08.2015 bewilligte futureTEX-Basisvorhaben Mass Customization darauf ab, ostdeutsche Hersteller Technischer Textilien bei der Transformation vom traditionellen Auftragsgeschäft hin zu Mass Customization (MC) zu unterstützen.

Das Basisvorhaben Mass Customization wurde zum 31. Januar 2017 erfolgreich abgeschlossen. Sämtliche im Projekt gewonnenen Ergebnisse sind in folgendem Abschlussdokument festgehalten, das in Kooperation mit allen Verbundpartnern entstand:

„Mass Customization in der ostdeutschen Textilindustrie: Status quo, Geschäftsmodelle, IT & Potenziale textiler Technologien“

 

BMBF-Förderkennzeichen: 03ZZ0604A