Projekte

PRODISYS – Engineering Produktionsbezogener Dienstleistungssysteme

Dienstleistungssysteme ermöglichen es produzierenden Unternehmen, Prozesse aufeinander abzustimmen und so im Rahmen der Digitalisierung neue Wertschöpfungspotenziale zu erschließen. Das Forschungsprojekt PRODISYS untersucht, wie bereits bestehende Dienstleistungssysteme in der produzierenden Industrie konkret ausgestaltet werden können.

Das CLIC plant und realisiert dazu in einem Teilprojekt Service-Systeme mit Potenzialen für neue Wertschöpfungsformen und entwickelt Ansätze zur Beurteilung und Messung der Produktivität dieser Lösungen.

PRODISYS wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) (Förderkennzeichen: 02K16C054).


PROFUND – Prozessorientierte Wertschöpfungsgestaltung in textilen Netzwerken für Mass Customization in KMUfuturetex2020.de

Ziel des Projekts PROFUND ist es, eine geeignete Struktur zur Entwicklung individualisierter Technischer Textilien in einem Unternehmensnetzwerk zu schaffen. Diese Netzwerkstruktur soll es kleinen und mittelständischen Unternehmen ermöglichen, ihre Ressourcen in Netzwerken für Mass Customization entlang der textilen Kette bestmöglich zu nutzen.

Indem Informationen zu Kundenanforderungen, Vorprodukten und Fertigungsprozessen als Entwicklungsdaten und mit Hilfe von Konfigurationstools prozessorientiert ausgetauscht und verarbeitet werden, können Entwicklungsaufträge schneller und kostengünstiger bearbeitet werden. Zudem sind Kundenanforderungen aus dem B2B-Bereich sehr unterschiedlich und gerade die Frage, wie diese Anforderungen im Individualisierungsprozess möglichst effektiv und effizient aufgenommen werden können, ist in Forschung und Praxis noch immer unbeantwortet. Unter der Leitung des CLIC werden daher im Projekt geeignete Konfigurationstools zur Unterstützung des Individualisierungsprozesses prototypisch konzipiert und umgesetzt.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert (FKZ: 03ZZ0604A).


TACIT – Teaching and Coaching Innovation/Entrepreneurship Innovativelywww.tacitproject.org

Wie können wir das Unterrichten von Innovationsmanagement und Unternehmertum verbessern, um Wertschöpfung aus guten Ideen sicherzustellen? Ausgehend von dieser Fragestellung begeben sich im Knowledge-Alliance-Projekt TACIT verschiedene europäische Universitäten und Unternehmenspartner auf den Weg, über eine Laufzeit von 3 Jahren eine Vielzahl tiefgreifender open-source Werkzeuge und robuste Methoden zur Verfügung zu stellen, um Innovation effektiv unterrichten zu können. Das Ziel ist die Entwicklung und das Testen von Mechanismen, die Wissen in Individuen aufbauen, um diese in die Lage zu versetzen, Innovation und Unternehmertum erfolgreich anzuwenden und somit Veränderungen in ihren Organisationen zu unterstützen.

Das Projekt TACIT wird durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union ko-finanziert. (FKZ: 562459-EPP-1-2015-1-UK-EPPKA2-KA)


Peter Pribilla-Stiftungpribilla-stiftung.de

Die Peter Pribilla-Stiftung fördert Wissenschaft, Forschung und akademische Lehre auf dem Gebiet der Führung und Innovation. Seit der offiziellen Inauguration der Stiftung im Mai des Jahres 2006 hat sich ein Exzellenznetzwerk entwickelt, dessen Mitglieder sich mehrmals jährlich treffen. Die Aktivitäten der Stiftung wollen im Sinne Peter Pribillas die Ausbildung persönlicher Kontakte zwischen Geschäftsleuten und Akademikern sowie eine gezielte Auswahl an Berichten fördern, die viel versprechende neue Ideen im Kontext von Innovation und Führung hervorheben.

Die Peter Pribilla Stiftung ist ein gemeinsames Projekt mit der Technische Universität München.

Abgeschlossene Projekte

Basisvorhaben Mass CustomizationBasisvorhaben MC

Das futureTEX-Basisvorhaben Mass Customization (MC) hat zum Ziel, die Forschungslücke der kundenindividuellen Massenproduktion im B2B-Bereich zu schließen. Im Fokus steht hierbei der Wachstumszweig Technische Textilien. Vor allem betriebswirtschaftliche sowie technische Fragestellungen von Mass Customization werden in diesem Projekt prototypisch für die traditionsreiche Textilindustrie in Ostdeutschland beantwortet. Tragfähige Geschäftsmodelle, technische Umsetzungen sowie Handlungsleitfäden sollen entwickelt und evaluiert werden, sodass diese auch branchenübergreifend eingesetzt werden können. Vor allem kleine und mittelständische Textilunternehmen sollen in ihrer Entwicklung in Richtung zukunftsfähiger und kundenorientierter Wertschöpfungsnetze unterstützt werden.

Das Projekt futureTEX wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert (FKZ: 03ZZ0604A).


S-CPS

Das Ziel des Projektes ist, die Zusammenarbeit zwischen cyber-physischen Systemen (CPS) und Menschen zu erforschen (soziale CPS (S-CPS)). Neue S-CPS werden entwickelt, um Dienstleistungen innerhalb der industriellen Produktion zu unterstützen und zu vereinfachen, z.B. Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten. Das Anliegen des Projektes ist es, produktivitätsrelevante Faktoren zu identifizieren und zu analysieren, sodass Dienstleistungen vor dem Hintergrund lokaler und technischer Gegebenheiten effektiv und effizient erstellt werden können, wie beispielsweise bei Windkraftparks. Das Projekt ist Teil der Förderinitiative „Industrie 4.0“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Das Projekt S-CPS wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert (FKZ: 02PJ4026).


BRIDGEbridge-to-tunisia.net

Ziel ist es, eine fundierte Konzipierung, Entwicklung und Umsetzung eines Modells für den Export deutscher Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen für die Automotive Zuliefererindustrie in Tunesien zu entwickeln. Mittel- und langfristig soll das deutsche Aus- und Weiterbildungskonzept nachhaltig nach Länder wie Tunesien exportiert werden. Das entwickelte Konzept von BRIDGE soll als Bildungsangebot über die Berufsbildungseinrichtungen in Tunesien längerfristig in die Breite getragen werden (Formation professionnelle). Als integraler Bestandteil des Bildungsangebotes für Tunesien wird eine Web 2.0 Plattform in Verbindung mit einem tragfähigen Geschäftsmodell entwickelt, das auf die Bereitstellung von Bildungsinhalten als Remote Service konzentriert ist.

Das Projekt BRIDGE wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Projektträger DLR gefördert (FKZ: 01 BEX03A 12).


TANDEMprojekt-tandem.info

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der damit verbundenen Notwendigkeit neuer Ansätze zur Steigerung der Innovationsfähigkeit alternder Belegschaften strebt das Forschungsvorhaben TANDEM die Entwicklung eines integrierten Community-gestützten Konzepts an, mit dessen Hilfe eine systematische Erhöhung der Innovationsfähigkeit von Unternehmen unterstützt wird.

Das Projekt TANDEM wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert (FKZ: 01HH11091).


DICAMPdicamp.eu

Das Projekt fokussiert sich auf die gemeinsame konzeptionelle Entwicklung eines universitätsübergreifenden Masterprogramms Innovationsmanagement durch europäische und tunesische Institutionen. Mit der Einführung dieses völlig neuen Programms, welches an die kulturellen und ökonomischen Gegebenheiten von Tunesien angepasst ist, trägt das Project DICAMP zur Modernisierung der Studiengänge und Curricula in Tunesien bei. Das Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt das Masterprogramm über die Projektlaufzeit hinaus anzubieten sowie eine Zertifizierung eines international angesehenen Akkreditierungsinstitutes zu erhalten.

Das Projekt DICAMP wird von der Europäischen Union aus dem TEMPUS Programm gefördert (517066-TEMPUS-1-2011-1-DE-TEMPUS-SMHES)


KUMAC

Ziel des KUMAC-Verbundprojektes ist es, innovative klein- und mittelständische Händler in die Lage zu versetzen, ihre Produktivität und Wettbewerbsstärke nachhaltig zu steigern und auszubauen. Dabei stehen Betriebe im Fokus, die mit Mass-Customization- oder Personalisierungsleistungen neuartige Handelsangebote offerieren.

KUMAC ist ein Forschungsverbundprojekt im Rahmen des BMBF-Forschungs- und Entwicklungsprogramms „Innovationen mit Dienstleistungen“ – Förderschwerpunkt „Produktivität von Dienstleistungen“ (FKZ: 01FL10071).


ServProdservprod.de

Die Forschungswerkstatt: Produktivität von Dienstleistungen (ServProd) hat es sich zum Ziel gesetzt, übergreifende Fragestellungen zur Dienstleistungs-produktivität zu erforschen, neue Modelle zur Messung und Konzepte zur Steigerung der Produktivität von Dienstleistungen zu entwickeln.

ServProd wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert (FKZ: 010FL09008).


ServProfservprof.de

Ziel ist es eine nachhaltige Innovationskultur im Bereich der Dienstleistungen zu etablieren. Um dies zu erreichen, sind die Professionalisierungs- und Gestaltungs-reserven in Betrieben und Gesellschaft umfassender und zielgerichteter auszuschöpfen. Dafür steht der Begriff der professionellen Dienstleistungsarbeit. Qualifikation, Beruflichkeit, Engagement, Wertschätzung und Stolz der im Dienstleistungsbereich Tätigen sind in diesem Kontext zentrale Aspekte, die sich sowohl auf die Innovationsfähigkeit als auch auf die Qualität der Dienstleistungen auswirken.

Das Projekt wird durch Mittel vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie dem Europäischen Sozialfond gefördert (FKZ: 01FB08044).


Pro Care Career

Ziel des Projekts Pro Care Career ist die Durchlässigkeit zwischen beruflichen und akademischen Qualifikationsabschlüssen im Bereich der Alten- und medizinischen Pflege zu optimieren. Im Zentrum steht eine transnationale sowie nationale Verbesserung der Fachkräfteversorgung in den Pflegebereichen. Die im Rahmen des Projekts entwickelten Ergebnisse sollen den Übergang von Aktivitäten der beruflichen Ausbildung in Aktivitäten mit akademischer Qualifikation vereinfachen.

Das Projekt Pro Care Career wird mit Unterstützung der Europäischen Kommission im Rahmen des Programms Lebenslanges Lernen als LEONARDO DA VINCI Maßnahme gefördert. (Projektnummer: DE/11/LLP-LdV/TOI/147 436)


Dienstleistungsweltmeister Deutschlandinnovationsforen.clicresearch.de

Das Ziel dieses Projekts war es, die Entwicklung und Anwendung von erfolgreichen Dienstleistungsinnovationen zu zeigen. Deshalb wurden in acht Veranstaltungen jeweils besonders erfolgsrelevante Dimensionen der Innovation mit Dienstleistungen gezeigt. Im Rahmen dieses Projekts entstand die Publikation „Services Made in Germany – Ein Reiseführer“, welche auf der Webseite bezogen werden kann.

Das Projekt „Dienstleistungsweltmeister Deutschland – Vernetzung zwischen Wissenschaft und Praxis“ wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert (FKZ: 01FD0702).


SPRINT

Das Projekt SPRINT steht für die Entwicklung eines systematischen Designs zur Integration von Produkt und Dienstleistung und bewegt sich somit auf dem Gebiet der hybriden Wertschöpfung. SPRINT entwickelt Methoden, Modelle und Werkzeuge zum systematischen Design hybrider Produkte und pilotiert diese im Bereich der Sport-, Gesundheits- und Fitnessbranche, damit Dienstleister und Produkthersteller sich zu ganzheitlichen Lösungsanbietern entwickeln können.

SPRINT wurde vom Bildung und Forschung (BMBF) gefördert (FKZ: 01FD0610).


GENIE

Grundgedanke des Projektes GENIE ist die Schaffung von Innovationscommunities, deren Mitglieder sich aus Wertschöpfungspartnern und anderen Anspruchsgruppen (insbesondere Kunden, Forschungs- und Projektpartner, etc.) eines Software-Unternehmens rekrutieren. Ziel einer solchen Community soll es sein, gemeinschaftlich sowohl auf einer zentralen Internetplattform als auch in Offline-Settings Innovationsideen zu generieren sowie diese in Zusammenarbeit zu konkreten Innovationsprojekten zu verdichten. Diese können im Idealfall in Prototypen münden, auf deren Basis innovative Produkte entstehen.

Das Projekt wurde aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds gefördert (FKZ: 01FM07028).


Open-Iopen-i.org

Das übergeordnete Ziel des Projekts ist die Entwicklung und Umsetzung eines tragfähigen, wissenschaftlich fundierten sowie in der Pilotierung erprobten Managementsystems zur Steigerung der offenen Innovationsfähigkeit in Unternehmen. Dabei greift das Projekt den Wandel der Wirtschaftspraxis von „Closed Innovation“ zu einem Modell der „Open Innovation“ auf und befasst sich mit dem Innovationsgeschehen innerhalb von Unternehmen.

Das Projekt Open-I ist ein Forschungsprojekt im Programm „Innovationsstrategien jenseits traditionellen Managements“ gefördert durch Mittel vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und dem Europäischen Sozialfonds (FKZ: 01FM07053).